Arthritis oder Arthrose

sind weit verbreitete Gelenkerkrankungen, die häufig chronische Schmerzen nach sich ziehen. Um diese zu vermeiden, nehmen viele Betroffene deshalb „Schonhaltungen" ein oder schränken generell Ihre körperliche Bewegung ein. Aber genau das ist falsch, denn es führt zu Verspannungen, vorzeitigem Verschleiß und weiteren Schmerzen.

Die Ärzte der berühmten Mayo Clinic in Rochester raten Ihnen deshalb, Ihr eigenes Trainingsprogramm zu gestalten:
Finden Sie Ihre Balance zwischen Bewegung und Ruhephasen. Während eines akuten Schmerzschubes ist es ratsam, das entzündete Gelenk zu schonen. Keinesfalls aber sollten Sie Bewegung generell meiden.
Die Einnahme von Acetylsalicysäure (Aspirin, ASS) oder anderen anti-entzündlichen Medikamenten eine Stunde vor ihrem Training kann die Schwellungen begrenzen. Das sollten Sie jedoch zunächst mit Ihrem Arzt besprechen. Trainieren Sie regelmäßig - optimal sind 30 Minuten alle zwei Tage. Neu auftretende Schmerzen, die länger als zwei Stunden nach dem Training anhalten, signalisieren Ihnen, dass Sie sich überlastet haben. Kontrollieren Sie Ihr Gewicht! Übergewicht bedeutet für Ihre Gelenke eine unnötige Belastung, besonders für Ihre Hüft-, Knie- und Fußgelenke.

Glucosamin und Chondroitin in der Behandlung von Arthrose
Arthrose gehört zu den häufigsten Beschwerdebildern in einer allgemeinmedizinischen Praxis. Dieses Krankheitsbild ist seit langem Gegenstand intensiver Forschungsarbeiten. Biomechanische und biochemische Einflüsse der Krankheit bleiben trotzdem noch weitgehend ungeklärt. Die klassische symptomatische Behandlung mit nicht-steroidalen Medikamenten sollte aber aufgrund der nicht ungefährlichen Nebenwirkungen dieser Substanzen nach Möglichkeit mit geeigneten Alternativen unterstützt bzw. durch solche ersetzt werden. Die Mikronährstoffe Glucosamin und Chondroitin stellen solch eine sinnvolle Alternative dar. Diverse wissenschaftliche Studien belegen deren Wirksamkeit und Sicherheit.

Schmerzreduktion bei kombinierter Behandlung von Glucosamin und Chondroitin bei Kniearthrose-Patienten vergleichbar mit dem Resultat des COX-2-Hemmers Celecoxib
In dieser Interventionsstudie wurde die Wirksamkeit von Chondroitin und Glucosamin für die Behandlung der Arthrose im Vergleich zu einem selektiven COX-2-Hemmer (Celecoxib) und einem Placebo untersucht. Die insgesamt 1583 Studienteilnehmer mit diagnostizierter Arthrose und Knieschmerzen wurden in folgende fünf Behandlungsgruppen eingeteilt: Glucosamin einzeln, Chondroitinsulfat einzeln, Glucosamin und Chondroitinsulfat in Kombination, elecoxib oder Placebo.
Dabei wurden während 6 Monaten folgende Tages-Dosierungen gewählt: Glucosamin 1500 mg, Chondroitin 1200 mg und Celecoxib 200 mg. Ausserdem wurden die Teilnehmer aufgrund der Schmerzintensität in die zwei Untergruppen leichte Schmerzen und moderate bis starke Schmerzen aufgeteilt. In der für die gesamte Studie als Positiv-Kontrolle fungierende Celecoxib-Gruppe berichteten 70% der Personen über eine Schmerzreduktion von 20% oder mehr. Ein vergleichbares Ergebnis konnte in der Gruppe beobachtet werden, welche eine Kombination von Glucosamin und Chondroitinsulfat einnahmen. 79% dieser Gruppe mit moderaten bis starken Schmerzen berichteten über eine deutliche Schmerzreduktion.

"Chondroitinsulfat vermag auch bei Fingergelenkarthrose die Schmerzen zu lindern und die Beweglichkeit zu verbessern. Dies ergab die FACTS-Studie, die kürzlich am EULAR-Kongress präsentiert wurde. Die Verträglichkeit von Chondroitinsulfat war dabei ausgezeichnet. Das Fehlen von gravierenden unerwünschten Nebenwirkungen stimmte mit den Ergebnissen anderer bisher duchgeführten klinischer Studien mit dieser Substanz überein."

Mit dieser Interventionsstudie konnte einmal mehr gezeigt werden, dass eine kombinierte Behandlung mit den Wirkstoffen Glucosamin und Chondroitin zu einer deutlichen Schmerzreduktion führt, die der Wirkung von bekannten COX-2 Hemmern ebenbürtig ist.

National Center for Complimentary and Alternative Medicine, The NIH Glucosamine/Chondroitin Arthritis
Intervention Trial (GAIT), J Pain Palliat Care Pharmacother, 2008; 22(1): 39-43.
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Chondroitinsulfat – eine altbewährte Substanz macht durch neue Wirkungen von sich reden
Neue Untersuchungen an der Universität von Montreal in Kanada haben gezeigt, dass Chondroitinsulfat über die bisher bekannten Wirkmechanismen hinaus noch weitere hochinteressante Eigenschaften besitzt:

• Hemmung von Enzymen signalregulierte Kinasen ERK1 und ERK2), die direkt an Gelenknekrosen, Tumorbildung und entzündlichen orgängen beteiligt sind
• Reduktion der Aktivierung on NFkB, einem Proteinkomplex, der bei einer Vielzahl von Entzündungen mitbeteiligt ist. Es wird vermutet, dass Chondroitinsulfat auch in anderen Geweben, also ausserhalb von Gelenken, entzündungshemmend wirken könnte. So ist zukünftig ein Einsatz dieser physiologischen Substanz auch bei chronisch entzündlichen Darmerkrankungen, Schlaganfällen, neurodegenerativen Krankheiten, sowie allenfalls auch bei Autoimmunerkrankungen denkbar.

Evidenzbasierte Wirkungen
Folgende klinischen Wirkungen von Chondroitinsulfat in den Bereichen Arthrose/Arthritis können als evidenzbasiert bezeichnet werden:
• signifikante Reduktion der Schmerzen
• Verbesserung der Gelenkbeweglichkeit


Optimale Wirkung durch die Kombination von Chondroitinsulfat und Glucosaminsulfat mit Mikronährstoffen.
Die Erfahrung zeigt, dass Präparate, die Chondroitinsulfat und Glucosaminsulfat in Kombination einsetzen, eine signifikant bessere und breitere Wirkung (z.B. Verbesserung der Knorpel-Neubildung) ergeben. Werden hierzu noch antioxidativ wirksame Spurenelemente wie Kupfer, Mangan und Selen ergänzt, kann eine nochmals verstärkte Wirkung gegenüber knorpelabbauenden Enzymen erwartet
werden.

Überlegenheit von Glucosaminsulfat im Vergleich zu anderen Glucosaminverbindungen?
Bei der Wirkstoffauswahl des Glucosamins sollte unbedingt darauf geachtet werden, dass die wirksamere Sulfatform verwendet wird

Es braucht etwas Geduld
Die ersten Wirkungen sind nach 6-8 Wochen konsequenter Einnahme zu erwarten. Hinsichtlich der Wirksamkeit scheinen Chrondroitinsulfat und Glucosaminsulfat gegenüber den klassischen Antirheumatika ebenbürtig zu sein – bei allerdings wesentlich besserer Verträglichkeit. Für den therapeutischen Einsatz von Chondroitinsulfat werden Dosierungen im Bereich von 800-1200 mg/Tag, bei Glucosaminsulfat von 1500 mg/Tag benötigt.

Exzellentes Sicherheitsprofil von Chondroitin und Glucosamin für die Arthrosebehandlung
In diesem Übersichtsartikel wurden verschiedene Studien auf die Wirksamkeit und Sicherheit von Chondroitin und Glucosamin in der Arthrosebehandlung untersucht. Annähernd alle in den Übersichtsartikel miteinbezogenen Studien berichten über eine ausgezeichnete, dem Placebo gleichwertige Sicherheit von Chondroitin und Glucosamin.

Die Wirksamkeit von Chondroitin und Glucosamin bei der Arthrosebehandlung zur Verbesserung der Gelenkfunktion sowie zur Schmerzreduktion ist mittlerweile gut belegt.

Der vorliegende Übersichtsartikel belegt nun auch ein exzellentes Sicherheitsprofil und die praktisch nebenwirkungsfreie Anwendung, was diese Substanzen für Patienten zusätzlich interessant macht. Chondroitin und Glucosamin sollten im Hinblick auf die nebenwirkungsreichen, herkömmlichen Behandlungsmöglichkeiten mit nichtsteroidalen Antirheumatika sehr in Betracht gezogen werden.

Unser Produkt GLUCO CHONDRO PLUS - Glucosamin+Chondroitin Sulphate entspricht im wesentlichen den geschilderten Vorgaben