Essen Sie sich gesund !

Beim Einkaufen und Essen tun Sie sich selber, der Natur und der Land(wirt)schaft Gutes, wenn Sie:

- die Labels Demeter, BioSuisse, Hochstamm Suisse und IP Suisse berücksichtigen
- fleischarme Küche bevorzugen
- biologisches Rind-, Ziegen- oder Schaffleisch aus der Schweiz geniessen
- auf Schweine- und Geflügelfleisch weitgehend verzichten
- die Vielfalt der heimischen Gemüse und Früchte saisongerecht nutzen
- Direkteinkaufsmöglichkeiten ab Hof nutzen
- im Lebensmittelladen oder im Restaurant nach regionalen, saisongerechten, biologisch erzeugten Produkten fragen

Die zentralen Motive für unsere Lebensmittelwahl sind nach neusten Umfragen::
1. Geschmack und Genuss - weil es richtig lecker schmeckt
2. Bequemlichkeit - weil es schnell und einfach geht
3. Preis - weil es billig ist
4. Gewohnheit - weil ich es schon immer gekauft habe
5. Kulturelle Einflüsse - z.B. morgens Brötchen mit Kaffee
6. Bio/Nachhaltigkeit - weil es ökologisch produziert wurde
7. Gesundheitsüberlegungen - weil es gesund sein soll
8. Hungergefühl - weil ich einfach Hunger habe
9. Traditionelle Einflüsse - z.B. Omas Plätzchen zu Weihnachten
10. Neugier - mal sehen, wie das schmeckt


Uebrigens ...
Allein für die schweiz. Landwirtschaft werden jährlich über 100 Millionen Liter Treibstoff importiert. Dazu über 160'000 Tonnen Heu (aus Ländern wie USA, Eritrea und ganz Europa) und eine Million Tonnen Kraftfutter, wofür auf der anderen Seite des Globus gigantische Regenwaldflächen gerodet werden. Dazu kommt weitere Energie für Dünger, Pestizide, Gebäude und Maschinen. Das zeigt nicht nur, dass die Rede von der selbstversorgenden Schweizer Landwirtschaft eine Mär ist, sondern auch, dass die Landwirtschaft doppelt so viel Energie verbraucht wie sie produziert